Artikel getaggt mit "Honorare"

10 Webinare für Freie

10 Webinare für Freie

  Aus der Freienbibel werden Webinare: Ende Oktober startet Freischreiber gemeinsam mit dem Forum Journalismus und Medien Wien (fjum) eine erste Webinar-Reihe für Freie. Einmal pro Monat nehmen wir uns etwa eine Stunde Zeit, um ein Thema zu behandeln, das uns freien Journalistinnen und Journalisten unter den Nägeln brennt, was uns interessiert oder wovon wir vielleicht schon gehört haben, aber noch nicht so richtig wissen, was sich dahinter verbirgt. Wir greifen Kapitel aus der Freienbibel auf, wie zum Beispiel die Honorarverhandlungen oder Recherche und nehmen uns weitere Themen vor, für die ihr besonders häufig abgestimmt habt. Die ersten zehn Themen setzen wir ab Ende Oktober um. Los geht’s am 29. Oktober und am 26. November jeweils um 16 Uhr mit Referent Christian Sauer. Er wird die Webinare Honorare verhandeln und Elevator-Pitch: Wie verkaufe ich meine Geschichte (zur Veranstaltungsansicht) leiten. Freischreiberin Beate Krol aus Berlin übernimmt zum Start ins neue Jahr das Thema Zeitmanagement, die Wiener Journalistin Sibylle Hamann ist Ende Januar unsere Frau fürs Storytelling und Freischreiber Bernd Oswald aus München geht einen Monat später auf Tools und Tricks in Sachen Multimedia Storytelling ein. Als Fachfrau für digitale Profile haben wir uns Profilagentin Kixka Nebraska eingeladen und für die Web-Recherche Albrecht Ude aus Berlin, Marcus Jordan von Torial kennt sich aus mit kollaborativem Arbeiten und Stephan Goldmann (lousy pennies) mit WordPress für EinsteigerInnen. Zum Abschluss bringt uns Tobias Gillen im Crypto-Webinar I bei, wie man seine Mails verschlüsselt. Genaue Termine, Anmeldung und Anleitungen zum Webinar:...

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erste hilfe für freie: Workshops zu Geschichten-Verkauf und Rechte fixiert

erste hilfe für freie: “Geschichten in die Medien bringen und Honorare verhandeln” (15.11.2014) Wie bringe ich meinen Artikel am besten an? Wie trete ich am besten gegenüber AuftraggeberInnen auf? Praxisnah werden Verkaufssituationen simuliert und von den TeilnehmerInnen durchgespielt. Außerdem geht´s auch schon ums Eingemachte, nämlich das Geld: Ähnlich wie Verkaufsgespräche werden auch Honorarverhandlungen gemeinsam geübt. Das Feedback der Trainerin und der anderen TeilnehmerInnen soll dazu beitragen, das eigene Auftreten gegenüber neuen wie bestehenden AuftraggeberInnen und damit auch die Auftragslage zu verbessern – und bessere Honorare herauszuholen. Details und Anmeldung: www.fjum-wien.at Zur Veranstaltungsansicht   erste hilfe für freie: Rechte für Freie (24.11.2014) Der Artikel ist abgegeben, die Rechnung geschrieben und auf einmal flattert ein Brief ins Haus, in dem es um die Rechte geht. Immer häufiger müssen AutorInnen nahezu alle Rechte abtreten. Aber ist denn das Rechtens? Welche Rechte gelten überhaupt? Anhand von konkreten Beispielen aus dem Alltag der TeilnehmerInnen erläutert die erfahrene Medienjuristin Maria Windhager Rechtsfragen, die Freie betreffen. Zur...

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Presseaussendung: Freischreiber fordern faire Honorare für Qualität

Utl: Verein für freie JournalistInnen ist in Wien gestartet, auch in Linz ist eine Gruppe im Aufbau. Erstes geplantes Projekt: Die österreichische Freienbibel. Eine Beziehung auf Augenhöhe zwischen freien JournalistInnen und ihren AuftraggeberInnen: Dieses Ziel haben sich die österreichischen Freischreiberinnen und Freischreiber gesetzt. „Ein erster Schritt ist nun getan. Nur wenn wir Freie uns vernetzen und gegenseitig unterstützen, kommen wir auch weiter“, erklären die Vorsitzenden Sonja Fercher und Susanne Wolf. Wesentliche Forderung: Die im Kollektivvertrag vorgesehenen Honorarsätze an die neuen Realitäten anzupassen. Erstes konkretes Projekt: Die österreichische Freienbibel.   *** Der vielzitierte Medienwandel hat zur Folge, dass freie JournalistInnen öfter beauftragt werden, um die kleiner werdenden Redaktionen zu entlasten. Diesem Wandel hinkt allein schon der Kollektivvertrag hinterher. Die darin vorgesehenen Honorarsätze sind zugeschnitten auf kurze Geschichten. Im Alltag aber werden Freie immer öfter für Geschichten mit großem Rechercheaufwand eingesetzt – aber weiterhin nur mit 2 Cent pro Zeichen bezahlt. Bei dem im KV ebenfalls vorgesehenen Honorar für den Zeitaufwand schauen die Freien praktisch immer durch die Finger. „Bei einer Geschichte mit 5.000 Zeichen erhält man also ein Honorar von rund 130 Euro. Bei Artikeln mit großem Rechercheaufwand bedeutet das, dass man auf einen Stundensatz von weniger als 10 Euro brutto bekommt“, rechnet Fercher vor. „Wir müssen aufhören, unsere Höchstleistungen für diese niedrigen Honorare zu verkaufen. Dafür ist die Vernetzung zwischen freien JournalistInnen essenziell. Zugleich suchen wir das Gespräch mit den Verlegern bzw. nehmen auf Einladung der GPA-djp bereits an ihnen teil. Wir hoffen sehr, gemeinsam faire Lösungen im Sinne der freien JournalistInnen zu erreichen.“   Portion Mut „Viele freie Journalisten greifen wegen der niedrigen Honorare auf andere Einkommensquellen wie PR zurück; ich selbst schreibe vorwiegend für Magazine, die angemessene Honorare bieten und habe vor kurzem mein erstes Buch veröffentlicht“, ergänzt Wolf. „Es liegt auch und vor allem an uns, etwas zu ändern: je mehr Freie sich weigern, für die angebotenen Honorare zu arbeiten, desto eher werden die Medienhäuser einlenken. Das verlangt natürlich eine gewisse Portion Mut, der vielen jungen JournalistInnen oft fehlt. Auch um den Nachwuchs zu unterstützen, haben wir die Freischreiber ins Leben gerufen.“ Als erstes großes Projekt haben sich die österreichischen FreischreiberInnen vorgenommen, die deutsche Freienbibel, ein Handbuch für freie JournalistInnen, auf die Bedürfnisse österreichischer JournalistInnen zuzuschneiden.  ...

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